NEIN zur LAFE: Eine entscheidende Abstimmung am 26. April 2026
Am 26. April 2026 werden die Freiburger Stimmberechtigten über das Gesetz zur Sanierung der Staatsfinanzen (LAFE) abstimmen, das Teil des Programms zur Sanierung der Staatsfinanzen (PAFE) ist. Dieses Gesetz, vom Staatsrat und einer bürgerlichen Mehrheit im Grossen Rat unterstützt, sieht Einsparungen von fast 400 Millionen Franken zwischen 2026 und 2028 vor.
Die FEDE sagt eindeutig NEIN zur LAFE.
Warum die LAFE ablehnen?
Eine Austeritätspolitik, die vor allem das Staatspersonal und die Bevölkerung trifft
Die LAFE bringt harte Sparmassnahmen mit sich, die die Beschäftigten des Staates und die öffentlichen Dienstleistungen stark belasten.
Dazu gehören:
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das Einfroren bestimmter Lohnerhöhungen,
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eine Verzögerung automatischer Lohnschritte,
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und die Aussicht auf weitere Kürzungen in wichtigen öffentlichen Diensten wie Gesundheit, Bildung und sozialer Unterstützung.
Diese Massnahmen belasten diejenigen, die den Staatsbetrieb täglich am Laufen halten, ohne eine gerechte Verteilung der Anstrengungen zwischen Einnahmen und Ausgaben sicherzustellen.
Starke bürgerliche Mobilisierung
Die Referendumsbewegung gegen die LAFE stiess auf grosse Resonanz. Trotz der Mindestanforderung von 6 000 Unterschriften wurden über 10 000 gültige Unterschriften bei der Kanzlei des Kantons eingereicht, was die Bedeutung dieser Abstimmung für die Bevölkerung zeigt.
Dank dieses bürgerlichen Engagements wird die Bevölkerung am 26. April über die finanzielle und soziale Zukunft unseres Kantons entscheiden.
Für echte soziale und fiskalische Gerechtigkeit
Die FEDE lehnt eine Sparpolitik ab, die öffentliche Dienste und das Staatspersonal opfert, während es alternative Wege gibt, die Finanzen nachhaltig zu sanieren — ohne grundlegende Leistungen zu kürzen. Wir fordern daher — als Vertretung des Staatspersonals — ein klares NEIN zur LAFE.
🔹 Weil der Staat stark bleiben muss.
🔹 Weil die Lasten gerecht verteilt werden müssen.
🔹 Weil die FEDE Ihre Arbeitsbedingungen verteidigt.
Am 26. April 2026 NEIN zur LAFE stimmen!