Gesetz zur Sanierung der Kantonsfinanzen (SKfG): Die FEDE begrüsst das Abstimmungsresultat vom Sonntag. Es setzt ein klares Signal für den Service public und dessen Rahmenbedingungen. Sie dankt allen herzlich, die sich für die Kampagne «Nein zum SKfG» engagiert haben.

Die Freiburger Stimmbürgerinnen und -bürger haben den Sparmassnahmen, die der Staatsrat und die rechte Mehrheit im Grossen Rat durchsetzen wollten, eine Absage erteilt. Für das Staatspersonal bedeutet dies einen wichtigen Sieg: Es war nicht denkbar, weiterhin mit weniger Ressourcen den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung gerecht zu werden.

Zunächst dankt die FEDE allen, die monatelang auf dieses Ergebnis hingearbeitet haben: Ihr Einsatz hat sich gelohnt. Das Bevölkerungswachstum des Kantons Freiburg ist eines der stärksten im ganzen Land. Zudem altert die Bevölkerung. Daher muss der Service public gestärkt werden, um den gestiegenen Bedarf decken zu können. Die Kampagne fand ein grosses Echo. Es ist nun an der Regierung, eine Vision vorzulegen, die den demografischen und gesellschaftlichen Herausforderungen Rechnung trägt und allen Generationen Hoffnung vermittelt. Der Kanton verfügt über die entsprechenden Mittel.

Die FEDE wird getreu ihren Statuten weiterhin engagiert und wachsam die Rechte der Staatsangestellten verteidigen.

Für die FEDE

Isabelle Castella, Präsidentin 078 225 28 36